Betreuung, Sicherheit, Gesundheit, Ernährung

Betreuung

Das Einnehmen von Mahlzeiten, Körperpflege und Schlafbedürfnisse nehmen einen großen Raum in der Tagespflege ein. Deshalb nehmen wir uns ganz besonders viel Zeit für die Grundbedürfnisse der Kleinkinder. Emmi Pikler, Kinderärztin und Kleinkindpädagogin (1902-1984) hat herausgefunden, dass durch eine taktvolle Pflege der Kleinkinder, Bindung, Vertrauen und Wertschätzung entstehen. Wir achten darauf, wie wir die Kinder berühren, aufheben, tragen, mit ihnen reden und tun alles im Einverständnis mit ihnen. Durch die einfühlsame Pflegesituation erlebt das Kleinkind geliebt zu werden, sich selbst zu lieben und andere zu lieben.

Sicherheit

Da wir Beide selber Kinder haben, sind wir uns der Gefahren im Haushalt bewusst und haben deswegen alles abgesichert. Plastiktüten, Medikamente, Spül- und Reinigungsmittel werden außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt. Feuerdecke und ein Erste-Hilfe-Kasten gehören selbstverständlich zur Ausstattung.

Anhand von Bilderbüchern bringen wir den Kindern die Straßenverkehrsregeln bei und üben sie gemeinsam im ruhigen Straßenverkehr in der Siedlung. Weiterhin klären wir die Kinder auf, nicht mit Fremden mitzugehen oder etwas von ihnen anzunehmen.

Beide Tagesmütter absolvieren alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder.

 

Gesundheit/Hygiene

Wir bieten den Kindern eine Umgebung, die ihnen gut tut. Durch eine gesunde Ernährung, Bewegung, Entspannung und die Bildungsangebote erhalten sie alles, was ihrem Körper, ihrer Seele und ihrem Geist gut tut.

Wir achten sehr auf Sauberkeit. Eine tägliche Grundreinigung der Räume ist selbstverständlich in unserer Tagespflege. Den Kindern soll die Möglichkeit gegeben werden auch in der hintersten Ecke bei Untersuchungen und Entdeckungen ein sauberes Plätzchen zu finden. Auch die Waschlappen, Handtücher, Decken und Kuscheltiere werden regelmäßig gereinigt.

Unsere Tagespflegestelle ist Nichtraucherbereich, in dem das Rauchen strengstens untersagt ist.

Bei Krankheit (Magen- und Darmerkrankungen, Fieber, starke Erkältung sowie jegliche Art von Krankheit, die ansteckend ist und zu erheblichen Unwohlsein des Kindes beiträgt) bleibt das Kind zu Hause. Sollte ihr Kind Fieber gehabt haben, muss es einen Tag fieberfrei sein, bevor es wieder in die Gruppe kommen kann. Wir bitten Sie, dass Sie uns im Krankheitsfall Ihres Kindes informieren. Wir möchten Sie daran erinnern, dass Ihnen vom Gesetz her eine Arbeitsbefreiung zusteht, wenn Ihr Kind krank ist.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden eine grundlegende Voraussetzung. Wir bieten eine wohldurchdachte und gesunde Ernährung. Es wird täglich frisch gekocht. Wir richten uns nach dem OptimiX Ernährungskonzept.

Zum Frühstück ist das mengenmäßig wichtigste Lebensmittel die Milch oder ein Milchprodukt, z. B. Joghurt. Hinzu kommen Obst oder Gemüserohkost, sowie Getreideflocken (als Müsli) oder ein belegtes Brot. Ein kalorienfreies oder -armes Getränk gehört zum Frühstück dazu.

Hauptbestandteil des Mittagessens sind Kartoffeln, Reis oder Nudeln, dazu reichlich Gemüse oder ein Rohkostsalat. Es wird zweimal die Woche Gerichte mit Fleisch, zweimal vegetarisch und einmal mit Fisch geben.

Ein kalorienfreies oder -armes Getränk kommt noch ergänzend hinzu.

Die Zwischenmahlzeiten morgens und nachmittags bestehen aus Obst oder Gemüserohkost, Milch(produkten), Brot und einem kalorienfreien oder -armen Getränk.

Wenn die Kinder es möchten, ist das altersgerechte Einbeziehen der Kinder beim Kochen möglich. Wenn Ihr Kind aufgrund von Krankheit oder einer Nahrungsunverträglichkeit eine Spezialernährung braucht, informieren Sie uns bitte. In Absprache mit Ihnen können wir einen geeigneten Speiseplan für Ihr Kind erstellen.

Beim Essen wollen wir eine entspannte Atmosphäre schaffen. Kinder prägen sich Esserlebnisse und –gewohnheiten schnell ein, weil sie mit der Erfüllung elementarster Bedürfnisse gekoppelt sind und diese sich im Erwachsenenalter manifestieren. Deshalb achten wir darauf, dass wir die Kinder zum Essen ermutigen, sie aber nicht zum „Aufessen“ zwingen.